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Regionale Produkte

Was bedeutet "regional"?
Ein regionales Produkt ist "aus der Region für die Region". Es wird innerhalb eines abgegrenzten Raumes erzeugt, verarbeitet und vermarktet. Wir begrenzen "regional" zunächst einmal auf den Ort Alfhausen und die umliegenden Gemeinden.

Nicht immer läßt sich das so stark eingrenzen. Deshalb schauen auch wir natürlich über die Grenzen hinaus, sofern es die Suche nach guten Lebensmitteln erfordert.

Deshalb finden Sie bei uns auch Produkte, die das Prädikat "besonders oder nachhaltig" tragen. So achten wir auf saisonale Angebote. Erdbeeren und Spargel zu Weihnachten wird man bei uns definitiv nicht finden. Jede Jahreszeit hat ihre eigenen saisonalen "Highlights" und daraus lassen sich zahlreiche schmackhafte Gerichte zaubern. Probieren Sie doch mal unsere Rezepte aus.

Bei uns bekommen Sie (fast) alles, aber alles zu seiner Zeit.

Aus der Region

Hier in Alfhausen und der unmittelbaren Umgebung werden Lebensmittel von höchster Qualität erzeugt. Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch und die Produkte daraus, die Region hat viel zu bieten. Viele Erzeuger wirtschaften naturnah oder sind bereits BIO-zertifiziert. Wir möchten mit unserer Markthalle dazu beitragen, Produzenten und Verbraucher zusammen zu führen, die regionale Küche unserer Heimat zu beleben und neu zu entdecken.

Partner der Markthalle Alfhausen

Unsere Partner beliefern uns mit erstklassigen Lebensmitteln. Sie alle sind uns persönlich bekannt und wir stehen mit ihnen in engem Kontakt. Wir legen größten Wert auf Transparenz und stellen sie hier näher vor.

BrennerEy

Die Drohner Edelbrennerei ist ein kleiner überschaubarer Familienbetrieb, der sich zum Ziel gesetzt hat, Liköre, Obstbrände und Geiste von höchster Qualität in seiner Manufaktur zu erzeugen.

Der Grundgedanke, der Keim, parkte sicherlich schon lange Zeit im Hinterkopf des Gründers Gerhard Ey.Aufgrund seiner jahrzehntelangen Tätigkeit bei einem weltweit tätigen führenden Automobilzulieferer ganz in der Nähe des Wohnortes hatte er einige Ecken der Welt gesehen und an jeder Stelle Erfahrungen und Erkenntnisse gesammelt. Nicht nur über die Arbeit, sondern auch über Länder, Leute, Gepflogenheiten und Geschmäcker.

Zunächst als Hobby gedacht, befasste er sich mit der Herstellung von Destillaten in Form von Obstbränden und Geisten. Dieses Hobby entwickelte sich zur Passion und dann zum Beruf. Ein Treiber war das Grundverständnis, das Gutes immer zu verbessern ist. Traditionelle Techniken und neue Erkenntnisse müssen nicht gegenläufig sein, sondern können sich nahtlos ergänzen bzw. voneinander profitieren.

Daher auch das Motto:
"Tradition und Innovation für höchste Qualität"
Folgerichtig wurde investiert. Den Kern der Technik bilden heute zwei Anlagen der Firma Arnold Holstein aus Markdorf am Bodensee. Diese Anlagen sind seit Oktober 2011 in Betrieb.

In der Zukunft werden BrennerEy-Abende angeboten. Kleine Gruppen von 10 bis 14 Personen haben die Möglichkeit sich nach vorheriger Absprache zu einem Abend anzumelden. Dieser Abend beinhaltet die Brennereiführung mit Erläuterung des Werdganges z.B. des Obstes vom Baum bis zum Glas, einem zu den Getränken passenden Imbiss und natürlich den Geschmacksverprobungen der unterschiedlichen Produkte nach individuellen Wünschen.

Von der Frucht zum Brand mit Charakter
Die hohe Qualität wird durch Sorgfalt, Reinheit und Geduld erreicht. Erfahrung, Zeit und die Liebe zum Detail sind dabei wichtige Begleiter. Allen gemein ist Obst mit kontrollierter Qualität, Reife und Sauberkeit. Wir können versichern, dass bei uns jedes Stück Obst vor der Verarbeitung auf Mängel durch uns selbst geprüft und entsprechend gesteuert wurde.
Es wird auf schonende Gärung geachtet und der Maische nach Gärende noch reichlich Zeit für den weiteren Reifeprozess gegeben, um ein hochwertiges Ergebnis zu erzielen.
Nach 3 bis 4, unter Umständen auch bis zu 6 Monaten nach Gärende wird gebrannt.

Vom Gewürz zum edlen Geist
Bereits in der Antike erkannte man die heilende und gesundheitsfördernde Wirkung der verschiedensten Gewürze und erarbeitete die Verfahren zur Herstellung von Medizin.
Diese Erkenntnisse wurden im Laufe der Jahrhunderte immer weiter verfeinert, über das Destillationsverfahren entstanden die Geiste. Diese tragen mit ihren unterschiedlichen Ausprägungen und Wirkungen auch heute zu unserem Wohlbefinden bei.
Wie bei einem guten Obstbrand gilt auch beim edlen Geist: Fehler der ersten Schritte sind später nicht mehr korrigierbar.
Die Regeln der Auswahl der Gewürze, deren Handhabung und deren Verarbeitung unterliegen selbstverständlich dem gleichen Anspruch wie die der Obstverarbeitung.
Bei uns werden die Gewürze bzw. die nicht gärbaren Früchte (wie z.B. Walnuss) nach eigenen Rezepturen in speziellen Alkoholmischungen angesetzt und über mindestens 8 Wochen einem Mazerationsprozess unterworfen. Hierbei ist es wichtig, dass die jeweilige Alkoholmischung zum Mazerationsverhalten der Gewürze/Früchte passt, damit nur die gewünschten und nicht alle Aromen „sie Seiten wechseln“.
Im Anschluss an diesen Prozess, der dem Gär- und Ruheprozess bei den Obstbränden gleich gesetzt werden kann, wird der Geistansatz sorgfältig und schonend neu destilliert.
Um ein hochqualitatives Ergebnis zu erzielen, wird nicht nur die Abtrennung von Vor- und Mittellauf peinlichst genau vorgenommen, dies sollte immer selbstverständlich sein. Zusätzlich wird bei der Begleitung des Mittellaufes darauf geachtet, dass der „Ausstieg“ an der Stelle erfolgt, an der der Brenner sicher ist, dass das beste und vollste Aroma im Geist gefangen wurde.
Da der Prozess des Destillierens nicht nur für den Obstbrand stressig ist, sondern auch für den Geist, gestehen wir ihm die gleichen Rechte und Pflichten zu.
Er darf sich nun ausruhen und uns wieder unter die Augen treten, wenn er ausgeschlafen und für seine weiteren Aufgaben gerüstet ist. Die sind ebenfalls wieder engstens verwandt mit den Aufgaben der Brände.

Vom Wunsch nach Lifestyle zum feinen Likör
Was hat uns zu unserem Grundgedanken „vom Lifestyle zum feinen Likör“ gebracht?
Nun, das Leben ist (Gott sei dank) vielfältig und die Geschmäcker ebenso. Das gilt für die Damen- und die Herrenwelt, das gilt ebenso für die unterschiedlichen Altersgruppen. Das Ganze wird noch einmal geschüttelt und schon haben wir eine bunte Mischung.
So gibt es die unterschiedlichen Bedarfe. Und Schönes bzw. Gutes sollte auf ganzer Breite für alle Bedarfe geboten werden. Diesen Ansatz verfolgen wir mit unseren Likören.
Der Qualitätsgrundsatz der Brände und Geiste findet sich natürlich auch bei unseren Likören wieder.
Es werden ausschließlich hochwertige Zutaten aus natürlichen Aromen, Destillaten und Säften verwendet. Künstliches hat bei uns keinen Platz. Nur das Beste ist gut genug. Und dies durchgängig.
Ein weiterer Grundsatz kommt für den Likör hinzu:

„Süß ist out, Frucht ist in“.

Unter diesem Motto ist eine Reihe von feinen Likören entstanden, die man in drei Fraktionen unterteilen kann:
Unsere vollfruchtigen Liköre
Unsere schokoladigen Liköre
Unsere minzigen Liköre
Innerhalb dieser Gruppen haben wir wiederum etwas mit den Themen Pfeffer und Chili gespielt. Wirklich nur gespielt! Denn die ursprüngliche Frucht soll unserer Meinung immer im Vordergrund stehen. Die Würzung mit Pfeffer oder Chili stellt eine interessante Bereicherung dar. Diese Zutaten wurden von uns so zusammengestellt, dass deren Rückmeldung erst kommt, wenn der Geschmack der Frucht bereits die Kehle passiert hat.

Diese bejahende Vielfalt ist für uns ein Kernpunkt von „Lifestyle“ und eine sehr schöne Ergänzung zu unseren Bränden und Geisten.

Weingut Christiani-Ostermann

Weinberge gibt es in Alfhausen noch nicht, darum mussten wir auf eine andere Region ausweichen um unseren Kunden einige schöne und leckere Weine anbieten zu können. Aus langjähriger Tradition ist uns das Weingut Ostermann aus Bruttig-Fakel an der Mosel bekannt. Es lag also nahe, Weine aus diesem Weingut in unser Sortiment aufzunehmen. Das Weingut stellt sich hier selbst vor:

Die Weinbautradition lässt sich bis in das Jahr 1604 zurückverfolgen. Viel hat sich seit dieser Zeit verändert, und doch standen wir immer im Dienst des ältesten Kulturgetränks der Menschen — dem Wein. "Die Trauben wachsen lässt die Natur, aber den Wein, den macht der Winzer". Getreu diesem Grundsatz war es unserer Familie immer eine besondere Verpflichtung, Weine von höchster Qualität in unseren Kellern reifen zu lassen. Junge lebendige Weine voller Elleganz und Esprit.

Weine von höchster Qualität

Eine große Vielzahl von Riesling Weinen, dem unumstrittenen König aller Weißweine, finden Sie in unserem Sortiment. Vom leichten Riesling-Kabinett, über edelsüße Spezialitäten bis hin zum Riesling-Classic. Beim Ausbau unserer Rotweine legen wir allergrößten Wert auf aromenreiche feinfruchtige Weine. Gerbstoff und säurearme Weine, deren Geschmack nicht vom Holz (Barrique) überlagert ist. Der Alkohol- und Tanningehalt ist dadurch nicht so hoch — eben natürlich. Diese Eigenschaften machen unsere Rotweine zu etwas Besonderen unter den Rotweinen.

Pistole Hardcore-Food

Torsten Pistol,
genannt Pistole

Aufgewachsen auf dem platten Land im niedersächsischen Artland, ging’s für Torsten Pistol aka Pistole steil bergauf. Mit viel Talent, Leidenschaft und einer Prise Glück wurde aus dem gelernten Krankenpfleger und Rettungssanitäter zuerst ein Fischzüchter und schließlich Chef von Pistole Hardcore-Food.

Aber erstmal von Anfang an. Über einen Ferienjob kam Torsten mit der Fischzüchtung in Berührung – und eine lange Zeit nicht mehr davon los. Eines Tages ging Torsten in seinem ehemaligen Zuchtbetrieb zufällig ans Telefon. An der anderen Leitung: Thomas Imbusch von Tim Mälzers Off Club höchstpersönlich. Und der war heiß auf zehn Kilo Hardcore-Fisch. Die Bestellung ließ Pistole sich nicht zweimal sagen. Mit frischem Fisch und fetter Laune im Gepäck machte sich Pistole am nächsten Tag auf den Weg nach Hamburg und belieferte den Koch mit seinem Spitzenprodukt.

Der Startschuss für Pistole Hardcore-Food war gefallen. Nach und nach kreuzten Sterneköche wie Stefan Marquard oder Joachim Kaiser seinen Weg. Seitdem ist Pistole on Tour, immer auf der Suche nach neuen Lebensmitteln und ihren Geschichten, mit denen er die Spitzengastronomie der Republik begeistern kann. Zu den Fischen gesellten sich bald Culatello, Balsam Essige, Spirituosen oder Echtöle. Was alle gemeinsam haben: Sie sind 100 % Hardcore.

Man with a mission

Hardcore – ein Wort, das Pistole und seine Lebenseinstellung zu 100 % beschreibt. Hinter der Hardcore-Bewegung stehen wichtige Werte und eine bewusste, konsequente Lebensweise. Achtung und Wertschätzung gegenüber dem natürlichen Lebensmittel, Respekt vor dem, was wir zu uns nehmen und damit auch vor uns selbst – das ist Torsten Pistol, das macht Pistole Hardcore-Food aus. Seine Mission: Die Menschen zum Nachdenken anregen und ihnen bewusst machen, was sie täglich verzehren. Essen soll nicht nur reine Nahrungsaufnahme sein, sondern zum Genuss werden.

Jahrelang hat Torsten seine Fische liebevoll aufgezogen, ohne Medikamente, nur mit der Hilfe von Mutter Natur. Aus der Fischzucht hat er sich zwar mittlerweile zurückgezogen, aber die Lebensmittel, die der selbst ernannte Lebensmitteldealer heute vertickt, müssen seinen Ansprüchen gerecht werden. Deshalb hat Pistole jeden seiner Produzenten und Lieferanten persönlich besucht und sich selbst ein Bild von den Lebensmitteln und ihren Ursprüngen gemacht. Er verkauft nur das, woran er auch selbst glaubt.

By the way, Hardcore ist nicht nur Pistoles Lebensmotto, sondern auch seine Lieblingsmucke. Wer Torsten in seinem Headquarter in Badbergen einmal besucht, kann das nicht überhören. Aus allen Boxen dröhnen Bands wie Agnostic Front, Madball oder Sick of it all. Sie prägen Torsten seit seiner Jugend. Was er an den Jungs besonders schätzt: Sie sind authentisch, ehrlich, echt und lassen sich für nichts und niemanden verbiegen. Genau wie Pistole selbst.

Grünzeug

Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl und die Geburt des ersten Kindes waren der entscheidende Anstoß für die Wende im Leben von Stephan Puls, dem Gründer des Gemüsebetriebes „Grünzeug“. Er wollte raus aus dem „Alltagstrott“ und so entschieden sich er und seine Partnerin wagemutig für den Bio-Gemüseanbau. Ein Resthof in Gehrde mit einem dreiviertel Hektar Ackerfläche konnten die Ex-Bremer schnell erwerben. Sie starteten 1987 mit dem Anbau von Kohl, Kartoffeln und Möhren – „Grünzeug“ war geboren. Stephan Puls probierte eifrig aus, was auf dem Gehrder Boden gut wuchs. Er baute bald Gewächshäuser, um sein Angebot zu vergrößern. „Learning by doing“ war das Motto. Hilfreich waren Optimismus, das Glück des Tüchtigen und die unzähligen Gespräche mit anderen Bauern und den Beratern des Bioland-Anbauverbandes, dem Stephan Puls mit „Grünzeug“ angeschlossen ist.

Der kleine Hof mausert sich zu einem erstklassigen Betrieb

„In den ersten fünf Jahren ernteten wir nichts als Arbeit ohne Ende, aber dann hatten wir es geschafft.“ Der kleine Hof mauserte sich zu einem erstklassigen Betrieb, der neben bester Qualität eine unglaubliche Vielfalt produziert. Heute bewirtschaftet Stephan Puls 16,5 Hektar Freilandfläche und 1800m2 in Gewächshäusern. Mit seinen Mitarbeitern zieht er Jungpflanzen an, sät und erntet Buschbohnen, alle erdenklichen Kohl- und Salatsorten, Kräuter, Kartoffeln, Paprika, Tomaten und so ziemlich alles, was es an Gemüsen und Kräutern gibt. Damit die Qualität seiner Produkte stimmt, tut Stephan Puls viel für die Vitalität seiner Böden. Außerdem achtet er bei der Sortenwahl darauf, dass der Geschmack besonders gut und der Wuchs harmonisch ist. Geerntet wird immer ganz frisch.

„Natürlich, frisch und unbehandelt,

sowohl die Schale als auch der Kern“

...
das ist Stefan Puls aus Gehrde

Hof Alswede

Wir möchten euch dieses Mal den Hof Alswede aus Menslage-Andorf vorstellen. Er beliefert uns mit frischem Spargel, Erdbeeren, Möhren, Äpfeln und Birnen. Außerdem bietet Hauke Alswede bei uns seine naturtrüben Apfel- und Gemüsesäfte an. Vor acht Jahren fing Hauke Alswede an, Apfelbäume der Sorte Elstar zu veredeln. Mittlerweile wachsen auf den Flächen der Familie Alswede 4500 Apfelbäume und weitere 3000 sollen noch folgen. Apfelsorten wie Wellant, Topaz oder Rubinette sowie Boskoop, Delbar und Pinova sind Sorten, die es nicht in jedem Supermarkt zu kaufen gibt.

Damals war der heute 26-jährige Hauke Alswede noch Auszubildender auf dem Obst- und Arche-Hof Wilhelminenhof in Bakum bei Vechta. Der Lehre folgte eine Ausbildung zum Gärtnermeister der Fachrichtung Obstbau in Bonn und Mannheim. Vor 3 Jahren trat er dann in den väterlichen Betrieb ein. Der hatte 1988 mit dem Spargelanbau begonnen. Heute bewirtschaftet die Familie gut 40 Hektar Land, davon allein 35 Hektar Spargel, zwei Hektar Möhren und einen halben Hektar Erdbeeren. Hinzu kommen inzwischen 3 Hektar Apfel- und Birnenbäume.

Der Verkauf erfolgt über Händler und im eigenen Hofladen. Inzwischen wurde eine neue Produktionshalle mit Kühllager gebaut. Äpfel, Birnen und Möhren können so über längere Zeit unseren Kunden angeboten werden.

Hofkäserei Dennemann

Seit Generationen ist der Hof Dennemann in Samern im Familienbesitz, und seit 1991 widmet sich die Familie der Herstellung feinster Käse. Aber auch Joghurt und Trinkmilch haben sie im Repertoire. In ihrem Hofladen und auf Wochenmärkten in Lingen, Bad Bentheim, Nordhorn und Rheine bieten sie ihre Produkte an. Aber auch auf Sondermärkten sind sie in der Region anzutreffen. Hinzu kommen als Vermarktungswege der Lebensmitteleinzelhandel, andere Bauernhofläden, Milchtankstellen und auch die Markthalle in Alfhausen.

https://www.youtube.com/watch?v=If5hE7J2Zck

Im Ursprung war es ein ganz normaler Bauernhof mit allem was dazu gehört: Kühe, Schweine, Hühner und natürlich Hunde und Katzen. In der Viehhaltungsregion Grafschaft Bentheim setzten in den vergangenen 50 Jahren viele Landwirte auf die Intensivierung von Milchviehhaltung, Bullenmast, Sauenhaltung, Mastschweine und in den vergangenen Jahren zunehmend auch auf Legehennen und Masthähnchen. 
Mit der Betriebsübernahme durch Dirk Dennemann von seinem Vater, analysierte er, dass weder die Milchviehhaltung noch die Haltung von Sauen und Mastschweinen weiter ausgebaut werden könnte. Der Stand sollte gehalten, aber auch die Betriebsstruktur verändert werden. Die Lösung: Das was man produziert, muss mit einer größeren Wertschöpfung für den Betrieb selbst verarbeitet und auch selbst vermarktet werden. So zogen alsbald in die Schweineställe Ziegen ein und man startete mit der Direktvermarktung von Milch, Joghurt und Käse von Kühen und Ziegen. Das dafür notwendige Wissen hatte sich Dirk Dennemann durch Praktika in Frankreich und durch Käsereikurse angeeignet. Immer wieder wurde an der Käseherstellung und auch an neuen Produkten gefeilt. 2005 wurde ein großer luftiger und komfortabler Stall für die rund 100 Bunten Deutschen Edelziegen (BDE) gebaut. Die Arbeit in der Käserei nahm zu und es stellte sich 2014 die Frage, ob dieser Arbeitsaufwand weiterhin so zu leisten ist. Für die Ziegen war investiert worden und für die Kühe hätte investiert werden müssen. Nach langer Überlegung verließen die Milchkühe den Hof und nur ein paar Mutterkühe blieben als Weiderinder. Damit „schrumpfte“ auch der Flächenbedarf auf 27 Hektar und die nicht benötigten Flächen wurden verpachtet. Der Schwerpunkt liegt seit dem in der Milchverarbeitung und natürlich in der Haltung der Ziegen. 
Die Kuhmilch bekommen Dennemanns seit dem von Ludger Specker aus Wettringen. Nicht allzu weit entfernt liegt der Hof Specker und liefert Milch in einer hervorragenden Qualität. Speckers halten neben einer alten rotbunten Zweinutzungsrasse auch noch Gelbvieh, Fleckvieh und Jersey-Kühe in ihrer Herde. 
Seit Anfang Februar haben Specker und somit auch Dennemann etwas Neues im Angebot: Als erste Landwirte in der Region widmen sie sich der Vermarktung von A2-Milch und bringen sie als AA-Tal-Milch auf den Markt und auch in die Markthalle in Alfhausen.

https://www.youtube.com/watch?v=If5hE7J2Zck

Mangalitza-Kontor

Diese älteste Schweinerasse Europas liefert das wohl beste Schweinefleisch. Seine Fett- und Fleischqualität ist außergewöhnlich und enthält viele gesunde Inhaltstoffe. Hier sind vor allem die mehrfach ungesättigten Omega 3-Fettsäuren zu nennen. Der Cholesterinwert ist geringer als bei herkömmlichen Schweinen und das Verhältnis HDL zu LDL-Cholesterin ist wesentlich günstiger.
Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass die Zusammensetzung des Fettes dem von fettem Seefisch oder gutem Pflanzenöl entspricht.

Bei uns in der Markthalle haben Sie die Möglichkeit, Fleisch und Produkte dieser Schweine zu kaufen.

Und hier gibt es noch weitere ausführliche Informationen als PDF-Dateien:
info-zum-kontor.pdf [83 KB]
infobroschuere-die-rueckkehr-der-fetten-schwei.pdf [88 KB]
speck-is-back---die-rueckkehr-der-fetten-schwe.pdf [66 KB]
mangalica-bericht-von-dr.-b.-koehler.pdf [106 KB]

Mangalitza-Kontor

Das Mangalitza-Kontor Alfhausen ist eine Gemeinschaft von Wollschwein-Züchtern hier im Nordwesten und beliefert die Markthalle mit erstklassigen Produkten vom Wollschwein.
Was ist eigentlich ein Wollschwein? Und wer und was ist eigentlich das Mangalitza-Kontor?
Hier möchten wir uns vorstellen.